Antike und alte Tissot Uhren in der Übersicht

Über Tissot

Charles Félicien Tissot gründete mit seinem Sohn Charles-Emile im Jahre 1853 in Le Locle eine Werkstatt, die mit fremden Teilen Taschenuhren produzierte. Charles-Emile reiste dabei häufig nach Russland und in die USA, um die Produkte zu verkaufen. Sein Sohn Charles übernahm das Unternehmen 1883 und setzte die Verkaufsreisen fort. Seit 1915 fertigte man auch Armbanduhren, was auf Betreiben von Charles Sohn Paul geschah, der inzwischen zum Unternehmen gehörte. Im Jahre 1920 ging man auf eigene Werke über.
1929 schlossen sich Tissot und Omega zur Société Suisse pour l'Industrie Horlogère SA (SSIH) zusammen. Tissot verwendete jetzt auch Rohwerke anderer Hersteller (sogenannte Ébauches), 1957 baute man ein neues Fabrikgebäude. In den 1970er Jahren war auch Tissot massiv von der Quarzkrise der Schweizer Uhrenindustrie betroffen, die durch die Ölkrise 1973, das Aufkommen preiswerter Importe aus Fernost und die verspätete Anpassung an die Quarztechnik ausgelöst wurde. Im Jahre 1977 wurden die Zweigwerke in Peseux NE und La Chaux-de-Fonds geschlossen und die Herstellung eigener Uhrwerke ganz aufgegeben. Dennoch schrieb Tissot weiter Verluste, so dass 1983 ein Zusammenbruch der Firma bevorzustehen schien. Die Rettung brachte schliesslich der Zusammenschluss der SSIH und der ASUAG (Allgemeine Schweizerische Uhren AG) zur Swatch Group unter Leitung von Nicolas Hayek im Jahre 1985.

Produktübersicht Tissot

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